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Musiksommer St. Leonhard 2018

Seit mehr als 30 Jahren präsentiert der ´Musiksommer St. Leonhard´ von Mitte Juli bis Ende August ausgewählte Programme in der Wallfahrtskirche St. Leonhard bei Tamsweg. Namhafte Solisten und Ensembles interpretieren in abwechslungsreichen Programmen Musik aus Barock und Klassik bis hin zum 20. Jahrhundert und auch echte Volksmusik findet ihren Platz. Das eindrucksvolle Ambiente und die wunderbare Akustik dieses gotischen Juwels ermöglichen stimmungsvolle Aufführungen und ein besonders intensives Erleben der musikalischen Kostbarkeiten und Raritäten.

PROGRAMM 2018

Donnerstag, 19. Juli

‚Triofacetten‘
Eggner Trio (A)

Kompositionen für Klaviertrio von Joseph Haydn, Werner Pirchner und Dimitri Schostakowitsch

Das österreichische Eggner Trio gehört zu den renommierten Klaviertrios der Gegenwart. 1997 von den drei Brüdern Georg (Violine), Florian (Cello) und Christoph Eggner (Klavier) gegründet, ist das Ensemble regelmäßig zu Gast in bedeutenden Konzertsälen wie der Wigmore Hall London und im Concertgebouw Amsterdam. Das Eggner Trio begeisterte sein Publikum in Wien, Graz, München, Paris, Brüssel, Stockholm, Birmingham, Rom, Athen, Barcelona, Bilbao, Alicante, Kiew und Straßburg, und konzertierte bei zahlreichen Festivals, unter anderem beim Kissinger Sommer, Schubertiade Schwarzenberg, Heidelberger Frühling und Kammermusikfestival Lockenhaus. Tourneen führten das Eggner Trio nach Japan, Argentinien, Uruguay, die USA und mehrfach nach Australien und Neuseeland.

www.eggnertrio.at

Donnerstag, 26. Juli

‚Lamenti‘

Bachchor Salzburg
Dirigent: Alois Glaßner

Musik von Claudio Monteverdi, Wolfgang Amadeus Mozart, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Samuel Barber u.a.

Zum neunten Mal jähren sich in 2018 die a-cappella Konzerte des Bachchors Salzburg in der Reihe „Raiffeisen Klassik Vokal“.

Der Bachchor Salzburg etablierte sich nach seiner Gründung 1983 rasch als eines der führenden österreichischen Vokalensembles und hat sich in den vergangenen zehn Jahren zunehmend internationales Ansehen erworben. Der Chor, der seit 2003 unter der Leitung von Alois Glaßner steht, ist regelmäßig bei den Salzburger Festspielen zu Gast und feierte dort in zahlreichen Konzerten, aber auch in szenischen Produktionen umjubelte Erfolge.

Höhepunkte bildeten u.a. Mozarts Idomeneo, Händels Theodora und 2016 die Uraufführung von Thomas Adès’ Oper The Exterminating Angel. Zudem ist der Chor ein fester künstlerischer Partner der Salzburger Mozartwoche, bei der er zuletzt in Lucio Silla und Orfeo ed Euridice auf der Opernbühne stand. Gastspiele führten ihn u.a. in den Musikverein in Wien, das Amsterdamer Concertgebouw, das Konzerthaus Berlin, zu den Händel-Festspielen in Halle und Göttingen, zum George-Enescu-Festival in Bukarest und zum Borusan Istanbul Philharmonic Orchestra sowie nach Frankreich, Italien, Griechenland, Spanien und in die Schweiz.

www.bachchor.at

Donnerstag, 2. August

‚Saitenzauber trifft Orgelklang‘

Christine- Maria Höller, Markus Tomasi – Violine
Margit Tomasi – Cello, Keiko Hattori – Orgel

Musik von Johann Sebastian Bach, Béla Bartók, Jules Massenet, Charles-Auguste de Béroit u.a.

Als Solistin konzertierte Christine-Maria Höller u. a. mit dem Berner Symphonieorchester, Mozarteum Orchester Salzburg, RSO Prag, Dortmunder Philharmoniker, Capella Istopolitana, Moskauer Symphoniker, Norddeutsche Philharmonie. Gemeinsam mit mehreren Pianisten – darunter Rico Gulda, Luca Monti, Irma Kliauzaite, Gerda Guttenberg und Noriko Shiozaki – interpretiert sie ein breites Spektrum der Musikliteratur und unterrichtet auch an der Universität Mozarteum.

www.christinemariahoeller.at

Donnerstag, 9. August

‚Auf da Alm is’s a Pracht‘

Almbach Dreigesang, Wengerboch Musik, Göllwurzen Bläser

Volksmusikalische Perlen aus dem Salzburger Land

Donnerstag, 16. August

‚The Art of Trumpet‘

Lorenz Raab – Solotrompeter der Wiener Volksoper
Ludwig Lusser – Domorganist St. Pölten

Musik von Johann Sebastian Bach bis Lorenz Raab

Der in Linz geborene Trompeter und Flügelhornvirtuose Lorenz Raab tanzte schon immer auf verschiedenen Hochzeiten. So ist der Hans-Koller-Preisträger aus dem Jahre 2004 sowohl als Solotrompeter in der Wiener Volksoper tätig aber auch als Mitglied des Vienna Art Orchesters, bei Pro Brass sowie mit unterschiedlichsten kleinen Jazzbands unterwegs.
Lorenz Raab zählt zu den wichtigsten Vertretern des österreichischen Jazz in der internationalen Szene. Mit verblüffender Leichtigkeit bewegt er sich zwischen den Genres Klassik, Jazz und Neuer Musik.

www.lorenzraab.at

Ludwig Lusser unterrichtet am Diözesankonservatorium für Kirchenmusik der Erzdiözese Wien und ist Domorganist in St. Pölten. Seit 1989 widmet er sich verschiedenen Konzertverpflichtungen als Organist und Improvisator. Schwerpunkte seiner interpretatorischen Arbeit ergeben sich für das Werk Johann Sebastian Bachs und Max Regers einerseits, sowie der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts andererseits.

www.dommusik.com/domorganist.html

Donnerstag, 23. August

‚Du meine Seele, du mein Herz‘

Angelika Kirchschlager – Mezzosopran
Florian Krumpöck – Klavier

Robert Schumann, Clara Schumann, Johannes Brahms eine „Ménage à trois“?

Die ersten Ehejahre von Clara und Robert Schumann gelten als eine der berührendsten Liebesromanzen des 19. Jahrhundert, die spätere Freundschaft zwischen Clara Schumann und Johannes Brahms als eines der großen Mysterien der Musikgeschichte. Angelika Kirschlager singt und liest ausgewählte Lieder und Texte und begibt sich gemeinsam mit dem Pianisten Florian Krumpöck auf die Spuren der drei Künstler. Dabei gewinnt das Publikum einen tiefen Einblick in die Gefühlswelten aus Freud und Leid von drei der berühmtesten Persönlichkeiten der damaligen Zeit.

Die gebürtige Salzburgerin Angelika Kirchschlager studierte Gesang an der Wiener Musikakademie bei Walter Berry und Gerhard Kahry. Sie absolvierte Auftritte an den wichtigsten Opern- und Konzerthäusern der Welt. Angelika Kirchschlager trägt den Titel Österreichische Kammersängerin und ist Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London.

Als Solist und Dirigent gleichermaßen auf internationalen Podien gefeiert, erweist sich Florian Krumpöck als Ausnahmeerscheinung im internationalen Konzertleben. Seit September 2017 ist er Chefdirigent des Orchestre de Chambre du Luxembourg. Zahlreiche CD-Einspielungen als Solist und Dirigent, Radioübertragungen und diverse Fernsehporträts dokumentieren die vielfältige Arbeit des Künstlers.

www.floriankrumpoeck.com

Donnerstag, 30. August

‚Verfemte Genies‘

Adamas Quartett (Wien)

Musik von Alexander Zemlinsky und Felix Mendelssohn-Bartholdy

Das Wiener ADAMAS Quartett wurde im Mai 2017 mit dem Pasticcio Preis von Ö1 ausgezeichnet. Kurz davor gewannen die vier Musiker den 3. Preis beim Internationalen Haydn Kammermusikwettbewerb in Wien. Unterstützt wurde das Quartett 2016/17 von der „Britten and Pears Foundation“ in Alderbourgh (GB), die sie als „Quartet in residence“ für einen zweiwöchigen Aufenthalt einlud, und von der „Académie musicale de Villecroze“.

Im Rahmen des International Music Education Network setzten sich die vier Musiker auch dafür ein, allen Kindern weltweit den Zugriff zu qualitativ hochwertiger musikalischer Förderung zu ermöglichen. Ihr musikalisches Wissen geben sie immer wieder auf Kammermusikkursen und Instrumentalkursen weiter. Pro bono unterrichteten sie in mehrwöchigen Kursen Schüler der Simon Bolivar Schule in Bolivien und die jungen Musiker des Simon Bolivar Orchesters in Venezuela.

www.adamas-quartett.at

Tickets:

Kartenvorverkauf:
Lungauer Infostellen, Buchhandlung Pfeifenberger,
LKV die künstlerei (Hatheyergasse 2, 5580 Tamsweg)

Jugend, Student, LKV Jahreskarte + LKV Gold Card € 10.-
LKV Mitglied € 15.-
Erwachsene € 17.-

Abendkassa: + € 3.-
Freier Eintritt für Kinder bis 10 Jahre

Beginn jeweils 20.00

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